Innovation entsteht aus menschlicher Gestaltungsleistung – KI kann sie unterstützen, aber nicht ersetzen
Gestern hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen einer Ringvorlesung an der Hochschule Bochum mit Studierenden über die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsfelder zu sprechen.
Im Mittelpunkt stand die Frage:
Wie verändert künstliche Intelligenz die Innovationsarbeit?
Meine zentrale Botschaft lautete:
KI ersetzt Innovationsprozesse nicht – sie beschleunigt sie.
Anhand verschiedener Methoden der Innovations- und Kreativitätstechniken – von der Reizwortanalyse über die Walt-Disney-Methode bis zur Business Model Canvas – haben wir gemeinsam untersucht, wie KI heute als intelligenter Sparringspartner eingesetzt werden kann.
Besonders beindrucken war zu erleben, dass KI in wenigen Sekunden Ideen generieren, strukturieren und bewerten kann. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich:
Neue Produkte oder Geschäftsideen entstehen nicht allein durch KI.
Sie entstehen vielmehr durch Menschen, die:
- die richtigen Fragen stellen,
- Probleme und Konsumenten wirklich verstehen,
- Ideen kritisch hinterfragen,
- und den Mut haben, neue Wege zu gehen.
KI ist dabei vielleicht der leistungsfähigste Beschleuniger, den Produktentwickler heute zur Verfügung haben – die Verantwortung für gute Entscheidungen bleibt jedoch beim Menschen.
Vielen Dank an Prof. Haydar Mecit und die Hochschule Bochum für die Einladung und an alle Studierenden und Teilnehmer für die interessierten Fragen und die Diskussion.
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